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  • Fabienne Schwarz-Loy

Wie im Film!? Warum Paartherapie oft so klischeehaft darggestellt wird...

Aktualisiert: 21. Mai 2019

...und warum Sie sich davon nicht entmutigen lassen sollten.



Es gibt wohl kaum ein Thema in unserer Gesellschaft, bei dem die (filmische) Traumvorstellung und die echte, alltägliche Realität so weit auseinanderliegen, wie das Thema Paarbeziehungen. Während es lange Zeit im Film – immerhin nach einer gewissen Zeit des Bangens / der Verletzung / der Missverständnisse - schlussendlich meist ein Happy End gab und beim Zuschauer der Eindruck entstand, ein Paar habe sich für immer gefunden / versöhnt und lebe fortan glücklich ohne Streit und Probleme, so war den meisten doch irgendwie klar, dass da, wo der Film aufhört, das echte Leben mit all seinen Herausforderungen und Klippen eigentlich erst anfängt.


Vielleicht auch aus diesem Grund ist in den vergangenen Jahren die Paartherapie im Film ein immer beliebteres Motiv geworden. Verständlich, ist doch den meisten inzwischen klar, dass Paartherapie nicht nur etwas für völlig verzweifelte und zerstrittene Paare kurz vor der Scheidung ist, sondern durchaus ein probates Mittel und eine hilfreiche Institution für die ganz alltäglichen und völlig normalen Herausforderungen einer Paarbeziehung. Auch wenn die Bereitschaft, offen damit umzugehen, erst langsam wächst, so ist doch der positive Effekt von Paartherapie auf das Wohlgefühl in der Partnerschaft und damit auf die komplette Lebenszufriedenheit bei vielen unumstritten und die Wartelisten der Praxen werden immer länger.


Wie kommt es dann aber, dass der Paartherapie im Film oftmals etwas Obskures, Seltsames anhaftet, eine Stimmung transportiert wird, die für alle Beteiligten unangenehm scheint, die Persönlichkeiten der Therapeuten zahlreiche Klischees bedienen und ihre Handlungen oft fragwürdig bis hin zu übergriffig erscheinen? Kurz: Warum wird zum Teil das schlechtmöglichste Bild von Paartherapie gezeigt und damit vermittelt, dass die ganze Chose ohnehin nur für Freaks geeignet ist, die sich gerne skurrilen Situationen aussetzen?


In der Filmreihe „Bella“ ist die Paartherapie einer Freundin der Hauptdarstellerin nur ein Nebenschauplatz, jedoch offenbart sich in den wenigen Minuten, die das Thema in der ganze Serie einnimmt, schon viel Klischee: die Therapeutin mit indisch anmutendem Nachnamen, der aber offensichtlich nicht auf eine entsprechende Herkunft schließen lässt, weist zunächst darauf hin, dass sie ihre Qualifikation auf ihren eigenen Erfahrungen in zwei Ehen begründet, stellt kurz darauf klar, dass sie selbst erst noch entscheiden muss, ob sie überhaupt bereit ist, mit dem Paar zu arbeiten und gibt sich anschließend der Anziehungskraft zum männlichen Part ihres Kundenpaars hin, beginnt mit ihm ein Verhältnis und beide flüchten zusammen nach Bali.


Das Ganze ist nicht nur leidlich unsympathisch, sondern auch in höchsten Maße unprofessionell und dürfte die absolute Ausnahme im Alltag eines Paartherapeuten sein. Dem geneigten Fernsehzuschauer ohne Vorerfahrungen wird spätestens in diesem Augenblick aber die Lust vergangen sein, für die eigene Beziehung eine Paartherapie in Erwägung zu ziehen, wenn diese augenscheinlich darin besteht, sich erst abkanzeln und dann den Partner ausspannen zu lassen.


Ähnlich unfreundlich geht es auch geht es auch in der Paartherapie in der Comedyserie „Merz gegen Merz“ zu, in der sich die Therapie als ein bestimmendes Element durch acht Folgen zieht. Während zwei bekannte Schauspieler ein ebenso realistisches wie unterhaltsames Bild eines Paares zeichnen, wirkt die Figur der Therapeutin nicht nur unnahbar und wenig bemüht, für das Paar eine angenehme und ermutigende Gesprächsatmosphäre zu schaffen, sondern attestiert den beiden nach nur wenigen Sätzen des Zuhörens eine „Kommunikationsstörung“, womit sie sich nicht nur die Chance nimmt, sich zu Beginn der Therapie ausreichend in die beiden Klienten einzufühlen, sondern auch gleich von Anfang an einen klaren Fokus auf Schwäche legt. Ermutigend ist das nicht und aller Voraussicht nach auch weder förderlich für den Verlauf der Therapie noch für die Ehe der Klienten.


Ob es mit daran liegt, dass die beiden sich schlussendlich tatsächlich trennen möchten, lässt sich natürlich nicht kausal begründen, jedoch bietet sich damit der Therapeutin eine gute Gelegenheit für einen weiteren großen Fauxpas: kaum wird das Thema endgültige Trennung von einem Teil des Paars angesprochen, erklärt sie den Therapieprozess für beendet, da ihrer Ansicht nach das Ziel der Aufrechterhaltung der Beziehung nicht mehr angestrebt wird. Damit keiner der Beteiligten auch nur einen Moment daran zweifeln könnte, dass sie keine einzige Sekunde mehr an diesen ihres Erachtens unnützen Therapieprozess verschwenden möchte, verdeutlicht sie ihre Worte durch Zuschlagen ihres Notizbuchs. Vielen Dank, auf Wiedersehen, ein schönes Leben noch.


Mal davon abgesehen, dass es einem Therapeuten gut zu Gesicht steht, grundsätzlich unvoreingenommen und wertfrei dem gegenüber zu sein, was die Klienten in den Therapieprozess einbringen, so ist es doch im Therapiealltag alles andere als ungewöhnlich, dass das Thema Trennung auf den Tisch kommt. Wenn nur einer der Partner diese Thematik einbringt, so beginnt in der Regel für den Therapeuten nicht etwa der Feierabend, sondern ein sehr anspruchsvoller Prozess, der, wenn er mit viel Fingerspitzengefühl und Professionalität geführt wird, dazu führen kann, dass beide Partner Verständnis füreinander gewinnen und wieder ein gemeinsames Ziel verfolgen – wie auch immer dies aussieht und völlig unabhängig davon, ob es dem Therapeuten persönlich gefällt oder nicht. Und wenn dieses Ziel tatsächlich Trennung heißt, dann gibt es kaum einen besseren Ort dafür als die Paartherapie, um gute, tragfähige Lösungen für alle Beteiligten zu finden und zu besprechen, erst recht, wenn die Partner beispielsweise durch eine gemeinsame Elternschaft weiter verbunden bleiben und miteinander klarkommen müssen und wollen. Ein Paar in einer so heiklen Situation einfach komplett alleine zu lassen und den Therapieprozess plötzlich zu beenden, wäre also im realen Leben alles andere als verantwortungsbewusst und sicherlich unter gewissenhaften Kollegen nicht gerade üblich.


Einen ganz anderen Eindruck machen da schon die drei Therapeuten, die in der improvisierten Filmkomödie „Wellness für Paare“ quasi sich selbst spielen. Dass die drei Schauspieler allesamt eine therapeutische Ausbildung und Erfahrung haben, lässt sich schnell an ihrer Art zu fragen und an ihrer grundsätzlichen Zugewandtheit ihren insgesamt fünf Klientenpaaren gegenüber erahnen. Dass dieser Film trotzdem ein ganz spezielles und vielleicht nicht grundsätzlich ermutigendes Licht auf das Thema Paartherapie wirft, ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass einige der Protagonisten mehr oder minder überraschend mit der Therapiesituation konfrontiert werden, sich erstmal überrumpelt und unwohl fühlen, worauf dann im Verlauf des Therapieprozesses plötzlich die ganz großen Pfeiler zu wackeln beginnen - Ehrlichkeit, Treue, Sex, Kinderwunsch, Geld – und von einem Moment auf den anderen in ihrem Leben nichts mehr zu sein scheint, wie es war.


Die Intensität und Heftigkeit, mit der diese universellen Themen unvermittelt auftauchen, liegt sicherlich auch am experimentellen Grundcharakter des Films und der improvisatorischen Leistung der Schauspieler und ist nebenbei bemerkt ja auch außerordentlich unterhaltsam. Es könnte aber beim Zuschauer trotz allem das befremdliche Gefühl hinterlassen werden, eine Paartherapie sei eine Sache, zu der man gerade noch munter hingegangen ist, aber nach nur einer Stunde – die im Film leider dann auch jeweils sehr abrupt und ohne "runden" Abschluss endet - mit einem schönen Strauß voller Problemen wieder herauskommt, die man glaubte, gar nicht zu haben und mit denen man dann alleine dasteht.


Kritisch zu betrachten ist auch die im Film mehrfach vorkommende Situation, in der der Therapeut einen Hinweis auf vertrauliche Informationen liefert, die er nur von einem der Partner erhalten hat und von denen er nicht weiß, ob sie für den jeweils anderen in diesem Moment bestimmt sind. Was im Rahmen des Improvisationsfilms sicherlich eine dramaturgische Notwendigkeit ist, um mit der Story weiterzukommen, kann im echten Leben schonmal ein handfester Vertrauensbruch sein. Ob ein Paartherapeut überhaupt mit jeweils nur einem der Partner vertrauliche Gespräche in Abwesenheit des anderen führt, ist ohnehin eine Glaubensfrage und wird unter Therapeuten ganz unterschiedlich gehandhabt, mit allen verbundenen Vor- und Nachteilen. Zentrales Ziel sollte aber immer das unbedingte Vertrauen aller Beteiligten sein.


Die sicherlich realistischste Vorstellung einer Paartherapie liefert der österreichische Spielfilm „Die Wunderübung“, was wahrscheinlich unter anderem am kammerspielartigen Setting liegt – der ganze Film besteht aus einer einzigen Therapiesitzung und der Zuschauer erhält sehr authentische Einblicke sowohl in die Dynamik, die innerhalb einer Sitzung auftreten und sich verändern kann als auch in ganz konkrete Fragestellungen und Übungen, die fast durchgehend auch aus dem realen Therapiealltag kommen.


Bei aller Authentizität spielt jedoch auch dieser Film mit starken Klischees: der Therapeut, der von Beginn an schweigt, seine Klienten nur mit einem kurzen Kopfnicken begrüßt und selbst auf Nachfrage keine Anstalten macht, den Therapieprozess moderierend einzuleiten, was zu einer erkennbar unbehaglichen, beinahe provokanten Stimmung führt und das Klientenpaar offenkundig verunsichert; der sich dann im weiteren Verlauf beim heimlichen Essen tollpatschig mit Joghurt bekleckert, während seine Klienten mit geschlossenen Augen dasitzen und von ihm durch eine Art Meditation geführt werden - bei ersterem Thema gibt es durchaus auch im realen Leben geteilte Meinungen unter Therapeuten und eine anfangs schweigsame Situation wie im Film dargestellt kommt sicherlich häufiger vor. Ich persönlich bin allerdings der Überzeugung – und habe diese Erfahrung auch oft gemacht -, dass eine einladende und wertschätzende Grundstimmung das Vertrauen eines Paares in den Therapeuten, das Interesse an der Therapie, die Bereitschaft zur Mitarbeit und damit auch den Erfolg des ganzen Therapieprozesses deutlich verstärken kann. Was die heimliche Joghurtkleckserei angeht, so verfehlt sie im Film sicherlich nicht ihre belustigende Wirkung, treibt die Vorstellung von der Schrulligkeit eines Therapeuten aber doch sehr auf die Spitze.


Im weiteren Verlauf des Films zeigt der Therapeut sehr kunstvoll und ausgefeilt eine erprobte, wenn auch nicht alltägliche Methode: die „paradoxe Intervention“, bei der er in diesem Fall sich selbst zum Protagonisten einer fiktiven Situation macht, die das Paar aus ihren Streitmustern hinausbugsieren und Ihnen Impulse für ihre eigene Situation liefern soll – im Film selbstverständlich mit positivem Ausgang, in der Realität oft eine knifflige und manchmal auch riskante Angelegenheit, die sicherlich nicht alle Tage vorkommt.


Die genannten Beispiele entstammen alle deutschsprachigen Filmen. Schaut man, wie außerhalb der Landesgrenze die Darstellung von Paartherapie in Filmen aussieht, gibt es weitere spannende Beobachtungen: in der schwedischen Serie „Die Patchworkfamilie“ (original: „Bonusfamiljen“) tritt ein Therapeutenpaar auf, das gemeinsam Sitzungen durchführt – eine auch in Deutschland zeitweilig vorkommende Art und Weise der Paartherapie. Voraussetzung dafür ist in der Regel ein sehr eingespieltes Therapeutentandem, das gut aufeinander reagieren und gemeinsam die Führung eines Therapieprozesses übernehmen kann. Dies scheint in der Serie auf den ersten Blick zumindest während der Sitzungen auch weitestgehend zu gelingen, allerdings sind die beiden, kaum dass die Klienten den Raum verlassen haben, an gegenseitiger Gehässigkeit kaum zu überbieten und scheinen an Wertschätzung für den jeweils anderen nicht besonders viel übrig zu haben, was dem Prozess einiges an Skurrilität verleiht.


Ein Blick über den großen Teich gewährt auch Einblick in eine etwas andere Therapiekultur: Die Hollywood-Komödie „Wie beim ersten Mal“ (original: „Hope Springs“) zeigt einen Therapeuten, der einerseits eine einfühlsame und wertschätzende Grundstimmung schafft, dann aber sehr direktiv Anweisungen gibt, was das Paar konkret zu tun hat, was dem Grundverständnis über die Eigenverantwortung der Klienten und deren persönliche Kompetenz, Lösungen zu entwickeln, etwas entgegensteht.

Der deutsche, international renommierte Paartherapeut und –forscher Ulrich Clement kommentiert diesen Film folgendermaßen: „Ein Unterschied zwischen US-amerikanischer und europäischer Therapiekultur springt einem ins Auge. X-mal kommt die direktive Intervention „Ich möchte, dass Sie…..dies und das tun.“ Der Therapeut als ambivalenzfreier Bescheidwisser, der direktiv in ein lebendes System interveniert. Für einen europäischen Therapeuten, der die Qualität des Zweifelns schätzt, schwer auszuhalten. Aber so sind sie, unsere transatlantischen Kollegen.“


Vielen der Filme gemein ist eine etwas klischeebehaftete Darstellung von Therapeutenfiguren: die etwas überheblich und sich selbst für geläutert haltend wirkende Dame mit indischem Künstlernamen aus „Bella“; der hagere Herr im Pfarrersgewand in „Wellness für Paare“, der seine Klienten in eine Nische sitzen lässt, die an einen Beichtstuhl erinnert; der "Anweiser" in "Wie beim ersten Mal", die junge, kühle Frau, die am Schluss der Serie „Merz gegen Merz“ vor ihren Klienten selbst in eine handfeste Konfliktsituation mit ihrem Partner gerät und der verschrobene, etwas ungepflegt ältere Herr in „Die Wunderübung“, den zunächst gar nichts mehr aus der Ruhe zu bringen scheint, der aber letztlich seine Kunden glauben lässt, dass er aufgrund seiner Herausforderungen im Privatleben seine therapeutische Qualifikation grundsätzlich in Frage stellt. So weit, so unterhaltsam.


Beim Zuschauer könnte sich jedoch der Eindruck eines Ungleichgewichts zwischen den Rollen von Therapeut und Klienten einstellen: hier der allwissende, geläuterte Ratgeber, der erklärt, was gemacht werden muss und dort die hilflosen, im Streit verhafteten Partner, die das Bedürfnis haben, sich dafür entschuldigen zu müssen, dass sie nicht „normal“ sind.


Im wahren Leben sind Therapeuten so vielfältig wie ihre Klienten und haben vor allem mit den ganz normalen Herausforderungen des Lebens zu tun – ja, auch mit Beziehungskonflikten und Trennungen, denn die Tatsache, dass Therapeuten dazu befähigt sind, anderen Paaren zu helfen, ihre Beziehungen zu verbessern, bedeutet noch lange nicht, dass sie im eigenen Beziehungsalltag immer nur eitel Sonnenschein erleben. Und die Tatsache, dass sie selbst vielleicht konflikthafte Situationen durchleben und manchmal im eigenen Leben auch nicht weiterwissen, bedeutet noch lange nicht, dass sie ihre Qualifikation nicht trotzdem zum Wohl anderer Paare einsetzen können.


Die therapeutische Kompetenz speist sich immerhin nicht aus der privaten Erfahrung, sondern einerseits aus einer fundierten Ausbildung darin, wie therapeutische und beratende Prozesse gestaltet und Menschen zur Entwicklung angeregt werden können und andererseits aus einer Haltung den Klienten gegenüber, dass diese mit einem hohen Maß an eigener Konfliktlösungskompetenz ausgestattet sind, die es als Therapeut gilt, auf adäquate Art und Weise zu aktivieren.


Übrigens: immer wieder wird in Filmen auch gezeigt, dass ein sich während der Therapiesitzung streitendes Klientenpaar entschieden unterbrochen wird – wäre dies in wahren Leben auch so üblich, würde sich der Therapeut selbst gleich zweier wertvoller Erkenntnisse berauben: zum einen ist die Tatsache, dass ein Paar überhaupt streitet, ein ausgesprochen gutes Zeichen; dies bedeutet nämlich, dass auf beiden Seiten noch genug Leidenschaft für die gemeinsame Sache vorhanden ist – wie auch immer diese sich aktuell äußern mag. Zum anderen gewährt die Art, wie gestritten wird, wertvolle Einblicke in Muster, Rollen und Denkweisen des Paares – es steht dem Therapeuten also gut zu Gesicht, diesen Teil einer Paarbeziehung für eine gewisse Zeit zu beobachten.


Wenn man diese Beispiele, die keineswegs erschöpfend sind, sondern nur einen aktuellen Auszug aus dem in den letzten Jahren vorhandenen Filmmaterial über Paartherapien darstellen, stellt sich die Frage: Warum werden Paartherapeuten und die von ihnen gestalteten Prozesse in Filmen oftmals auf so skurrile und fast schon karikatureske Art und Weise illustriert?


Nun muss die Filmindustrie zugegebenermaßen keineswegs als Werbeträger für Paartherapeuten fungieren, sondern hat die primäre Aufgabe, Menschen zu unterhalten. Und genau das funktioniert ja dann am besten, wenn Menschen sich einerseits mit Proagonisten und Geschehnissen identifizieren können, letztere allerdings in ihrer Dimension so überhöht dargestellt werden, dass die Ähnlichkeit mit dem eigenen Alltag doch nicht zu groß wird.


Wenn Sie also das nächste Mal auf der Leinwand eine besonders eigentümliche Paartherapie beobachten, dann denken Sie daran: nach dem Ansehen eines Krimis lassen Sie sich auch nicht den Mut nehmen, wieder außer Haus zu gehen, da Sie im Grunde genommen wissen, dass die Gefahr, überfallen, ausgeraubt oder ermordet zu werden, doch eher gering ist. Genau so hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie in eine Paartherapie geraten, die in ihrer Skurrilität den im Film gezeigten ähnelt – lassen Sie sich den Mut und die Neugierde also nicht rauben!


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