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Warum Naturcoaching nicht das Gleiche wie Waldbaden oder Spazierengehen ist.

"Man soll [...] keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung, in dem nicht auch die Muskeln ein Fest feiern."

Friedrich Nietzsche (Ecce Homo)


Schon zu Nietzsches Zeiten war die förderliche Wirkung von Natur und Bewegung bekannt. Nachdem die Menschheit sich lange Zeit eher auf Urbanität und Technologie fokussiert hat, ist in den letzten Jahren ein deutlicher gesellschaftlicher Trend zur Rückbesinnung auf die Natur erkennbar. Es wird gewandert und gecampt, Guerilla Gardening und Waldbaden sind in aller Munde und auch die eigene Zucchinipflanze auf dem Balkon ist in jeglichen Wohnsituationen und über alle Generationen hinweg „angesagt“.

Ist Naturcoaching nur ein weiterer Aspekt dieses wachsenden Trends?

So unstrittig natürlich die wohltuende Wirkung von natürlichen Umgebungen auf das menschliche Wohlbefinden und die Gesundheit ist – Naturcoaching kann noch mehr.


Natürlich gibt es zunächst gewisse Aspekte der Natur, deren einfaches Vorhandensein auch jeden „normalen“ Coachingprozess begünstigen und beflügeln kann: zum einen ist ein Aufenthalt in der Natur für die meisten Menschen ein starker Kontrast zum sonstigen Alltag, der vorzugsweise in Büros, Wohnungen und Einkaufsläden stattfindet und bietet schon allein deswegen ein höheres Maß an gedanklicher Freiheit und die Möglichkeit zur Unterbrechung von Mustern bietet.


Zum anderen ist der Aufenthalt in der Natur oftmals mit Bewegung verbunden und diese wirkt sich positiv auf Ideenreichtum, Reflexionsfähigkeit und Flexibilität aus: sind die Beine erstmal in Bewegung, kommen Kopf und Herz gerne mit; ist der Mensch im Fluss, kann es auch das Leben (wieder) sein.


Ein weiterer Aspekt ist, die Möglichkeit, das eigene Leben buchstäblich „von oben“ zu betrachten: wer sich auf Hügel oder Berge begibt, hat die Chance, aus der Vogelperspektive Dinge nochmals auf ganz besondere Weise zu betrachten.


Doch ungeachtet dieser positiv wirksamen Elemente von Natur im Coachingprozess bietet ein fundiertes Naturcoaching noch zahlreiche weitere gewinnbringende Aspekte: der Naturraum kann methodisch so einbezogen werden, dass er als weiterer Coach fungieren und unzählige Inspirationen liefern kann. Es kann intensiv mit allen Sinnen gearbeitet werden; die vier Elemente können direkt in Verbindung gebracht werden mit Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen; Naturmaterialien bieten beinahe unendliche Möglichkeiten für Aufstellungs- und Symbolarbeit und vieles mehr.


Naturcoaching kann also über die allgemein bekannten positiven Aspekte von Naturerleben hinaus eine ungeheuer kraftvolle und wirksame Art des Coachings sein, die jedem Coachee ein intensives Erleben fernab des Alltagstrotts bietet.


Neugierig geworden? Vereinbaren Sie gerne einen Termin oder kontaktieren Sie mich bei Fragen.

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